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Bunker auf Texel

Texel hatte im Zweiten Weltkrieg eine wichtige Rolle in der Verteidigung der Küstenregion von Holland und Deutschland. An der Küstenlinie wurden große Bunker und Küstenbatterien platziert um den Feind von der Küste fern zu halten. Noch stets ist eine große Anzahl dieser Bunker auf der Insel zu finden.

 

Texel als strategischer Platz
In den Jahren vor dem Zweiten Weltkrieg sahen die Niederländer die strategische Bedeutung der Küste von Texel. Entlang der Küste wurde Küstenbatterien gebaut, womit die Niederländer Feinde von der Küste abhalten wollten. Eine Küstenbatterie ist ein Sammelbegriff für eine Einheit von Gefechtswaffen, die häufig in einer Reihe aufgestellt  und in einem Bunker verborgen ist. Die Küstenbatterie auf Texel hieß die 'Batterij Den Hoorn' und bestand aus drei Geschützaufstellungen und Feuerkontrollbunkern.

Als der Zweite Weltkrieg ausbrach dauerte es nicht lange, bis die Deutschen ebenfalls einsahen, wie wichtig die Küstenlinie von Texel für die Verteidigung war. Texel verwandelte sich in eine große Festung mit 500 Bunkern. Das war ein Teilstück des Atlantikwalls, eine 2.685 Kilometer lange Verteidigungslinie, die durch die Deutschen errichtet wurde.

Die Deutschen bauten auf Texel auch zwei große Küstenbatterien mit Namen 'Noord' en 'Zuid'. Diese wurde nach dem Standort der Küstenbatterien benannt und fungierten als Munitionslager und waren aus dickem Beton gemacht. 

Bunker besichtigen
Es gibt auf Texel noch eine große Anzahl Bunker aus dem Zweiten Weltkrieg, aber die meisten Bunker an der Küste sind abgerissen. 'Batterij Den Hoorn' ist zu finden bei 'Loodsmanduin' auf dem 'Witteweg in Den Hoorn'. Der Bunker ist ein Bestandteil des Wanderweges und er ist frei zugänglich.